Der Werbeslogan von KiK hängt mir bald zum Halse raus. Der Textildiscounter hat mal wieder für ne Menge Ärger in unserem Haus gesorgt.
Was war geschehen?
Wir hatten mal wieder eine Werbung von KIK im Postkasten. Darin wurde auch für eine Damen-Skijacke und Damen Skihosen geworben. Jedes Teil sollte nur 15,99 Euro kosten. Bei dem schönen Wetter setzten sich meine Frau und unsere Tochter aufs Rad und fuhren in die Filiale in unserer Heimatstadt um besagte Teile für unsere Tochter zu kaufen.
Was soll ich sagen. Komischerweise war das gesamte Sortiment natürlich schon am frühen Morgen kurz nach Öffnung des Ladens ausverkauft. Bei genauerer Nachforschung ergab sich dann, dass je Größe nur ein einziges Kleidungsstück im Laden vorrätig war.
Holla, gehen wirklich so wenig Leute bei KIK einkaufen, dass ein Kleidungsstück, welches beworben wird nur einmal geliefert werden muss?
Meine Frau und unsere Tochter regten sich natürlich maßlos auf und ließen ihren Frust bei mir ab.
Tja, KIK, besser als wie man denkt oder? Von mir aus können die ganzen Prospekte aus dem tollen Recyclingpapier gleich in die Papierpresse zur Weiterverarbeitung. Wenn KiK jedenfalls wirklich etwas für die Umwelt machen würde, dann würden die sich den Druck der Prospekte sparen. Allein die verbrauchte Farbe wäre sicherlich schon eine Entlastung für unsere geschundene Umwelt.
Man denke dann etwas weiter. Die Kunden würden dann nicht mehr umsonst zu KiK aufbrechen. Es entstünden keine unnötigen Benzinkosten was der Umwelt wiederum zu Gute käme.
Das Beste an der ganzen Sache wäre jedoch, dass ich mir nicht den Ärger meiner Stammesangehörigen anhören müsste und meine Nerven geschont werden würden.
Also KiK, wenn ihr die Prospekte nicht drucken würdet, dann würdet ihr wirklich etwas für die Umwelt tun. Dann wäre die Wasserersparnis, die CO2 Einsparung sowie die 650000 kWh Energieeinsparung leiht zu toppen.
Mir tun dabei vor allem die Verkäuferinnen leid, die als erster Blitzableiter herhalten müssen. Ich stelle mir das so vor, dass eine Traube Rentner über die Sachen herfällt und jeder von denen, der am frühen morgen nichts bekommen hat lässt seinen Frust an der Verkäuferin ab. Im Laufe des Nachmittags und Abends, natürlich sind alle Messen gesungen, kommen dann auch noch ein paar Kunden, die annehmen, jetzt noch eines der beworbenen Schnäppchen zu ergattern.
Danke für den abendlichen Ärger KiK. Wir werden uns revanchieren mit Nichtbeachtung des nächsten Prospektes in unserem Postkasten.



